Kontaktieren Sie uns lieber einmal zuviel, als einmal zu wenig!

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Erwachsener hält ein Telefon in den Händen Maksim Kostenko - Fotolia.com

Mitteilung / Meldung

 

Jeder, der sich Sorgen um das Wohlergehen eines Kindes macht, kann sich damit an die Kinder- und Jugendhilfe wenden.

Bestimmte Berufsgruppen sind zu einer Meldung bzw. Mitteilung an die Kinder- und Jugendhilfe verpflichtet. Diese Mitteilungspflicht ist im § 37 Bundes Kinder- und Jugendhilfegesetz 2013 verankert, aber auch in gesetzlichen Bestimmungen für verschiedene Berufsgruppen (z.B. Schulunterrichtsgesetz, Kinderbetreuungsgesetz, Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, ...).

Nähere Informationen zu den Mitteilungspflichten und ein Formular für eine Mitteilung an die Kinder- und Jugendhilfe finden Sie auf gewaltinfo.at. Damit die Informationen auf einem sicheren und vertraulichen Weg übermittelt werden, gibt es zwei Möglichkeiten: Sie drucken das ausgefüllte Formular aus und schicken es per Post an die örtlich zuständige Kinder- und Jugendhilfe. Oder Sie verwenden unser Online-Formular. (Bedenken Sie bitte, dass ein einfaches E-Mail keine vertrauliche Information sicherstellt, lesen Sie dazu auch unseren Datenschutzhinweis).

Im § 40 (5) Oö. KJHG 2014 ist außerdem geregelt, dass Personen oder Einrichtungen, die dieser Mitteilungspflicht unterliegen, auch verpflichtet sind, im Rahmen der Abklärung der Kinder- und Jugendhilfe die erforderlichen Auskünfte über die betroffenen Kinder und Jugendlichen zu erteilen. 

Aber auch Privatpersonen können sich mit ihrer Sorge um ein Kind bei der Kinder- und Jugendhilfe am Wohnsitz des betroffenen Kindes/Jugendlichen melden. Das geht entweder telefonisch (die Telefonnummern finden sie hier), oder mit einem einfachen Formular auch online.

 

Was passiert bei einer Mitteilung an die Kinder- und Jugendhilfe?

Die Kinder- und Jugendhilfe nimmt alle Mitteilungen, in denen Sorge um ein Kind geäußert wird, sehr ernst und prüft, wie weit eine Hilfe durch die Kinder- und Jugendhilfe erforderlich ist.

In jedem Fall sind dazu Gespräche mit den Eltern und dem Kind erforderlich. Die Familie wird auch zu Hause besucht. In der Regel vereinbart die Kinder- und Jugendhilfe dazu einen Termin. In manchen Fällen kann das aber auch ohne Vorankündigung der Fall sein. Selbstverständlich werden die Eltern über den Inhalt einer Mitteilung informiert. Sie erfahren auch, woher die Meldung stammt. Wir bitten aber um Verständnis, dass auch anonyme Mitteilungen auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden.

Manchmal wird mit Lehrkräften in der Schule Kontakt aufgenommen oder ein Kind einer Psychologin/einem Psychologen vorgestellt. Die Eltern haben selbstverständlich das Recht, zu erfahren, was die Schule der Kinder- und Jugendhilfe mitteilt oder zu welchem Ergebnis die Psychologin/der Psychologe gekommen ist.

Alles, was die Kinder- und Jugendhilfe in Erfahrung bringt, wird vertraulich behandelt, darauf können sich Eltern verlassen. Wenn die Kinder- und Jugendhilfe Informationen z.B. an die Schule weitergibt, wird das vorab mit den Eltern besprochen.