Mehrere Teddybären sitzen vor einer Bergkulisse monropic - Fotolia.com

Auch in Corona-Zeiten für Sie da...

Die Kinder- und Jugendhilfe ist auch in Corona-Zeiten für Eltern, Kinder und Jugendliche da.

Um die Verbreitung des Coronavirus zu verhindern, musste auch die Kinder- und Jugendhilfe zuletzt persönliche Kontakte soweit wie möglich vermeiden und verstärkt Alternativen anbieten. Nun wird Schritt für Schritt der Normalbetrieb - unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen - vorbereitet.

 

  • Für Familien mit Babys und Kleinkindern bieten die IGLU-Stellen wieder persönliche Beratungen an. Finden Sie hier die Details zu Ihrer regionalen IGLU-Stelle:  Mehr dazu…
  • Auch die Oö. Kinderschutzzentren arbeiten im Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe. Sie haben ihr Beratungs- und Psychotherapieangebot auf telefonische Kontakte umgestellt und die Telefonzeiten ausgeweitet. Die Kinderschutzzentren unterstützen in Konfliktsituationen im familiären Alltag. Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier

  • Die Streetworker/innen in können ihre Aufgaben in den Lebenswelten der jungen Menschen Zug um Zug wieder aufnehmen.  Kontaktnummern finden Sie hier…

  • Wo es ganz konkrete Hinweise auf erhebliche Gefährdung eines Kindes oder Jugendlichen gibt, kommt der Kinder- und Jugendhilfe eine wesentliche Schutzfunktion zu, die auch in diesen Zeiten von den Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern an den Bezirksverwaltungsbehörden wahrgenommen wird. Mitteilungsformular

  • Familien, die von der Kinder- und Jugendhilfe bereits ambulant oder mobil betreut werden, mussten zuletzt meist auf andere Formen der Kommunikation ausweichen wie z.B. Videotelefonie. Nun wird wieder die gewohnte persönliche Betreuung vorbereitet.

  • In den sozialpädagogischen Wohngruppen können ab Mai persönliche Kontakte zwischen Eltern und ihren Kinder in Voller Erziehung und im Rahmen der Besuchsbegleitung schrittweise wiederaufgenommen werden. Möglichkeit, Rahmenbedingungen und Ausmaß dieser Kontakte werden im Einzelfall geklärt. Besonders wichtig ist es, die nötigen Schutzmaßnahmen weiterhin verlässlich einzuhalten und eine Einschätzung eventueller Risikofaktoren vorzunehmen. In der Regel wären in einer Wohngruppe mindestens acht andere Kinder von einer möglichen Ansteckung betroffen - und auch die Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen müssen geschützt werden, damit sie weiterhin für die Kinder und Jugendlichen da sein können.

  • Bei getrennt lebenden Elternteilen stellen sich aktuell vor allem Fragen zum Unterhalt und den persönlichen Kontakten. Nähere Informationen dazu finden Sie auf den folgenden Seiten:
    Unterhalt
    Kontaktrecht

Tipps für Eltern

  • Kindgerechte Informationen zum Coronavirus in englischer Sprache bietet ein freies Online-Bilderbuch des Verlags Nosy Crow: Zum Download

  • Die Kinder- und Jugendanwaltschaft hat Video-Tipps auf YouTube, Facebook und Instagram, um Eltern und Kinder in der Zeit zuhause zu unterstützen: Wie der gemeinsame Alltag gut gelingen kann, erklärt Elementarpädagogin Gerlinde Schedlberger gemeinsam mit ihrer Freundin, der Handpuppe Kija. Ebenfalls mit Vidoclips richtet sich der Psychotherapeut und Fachbereichsleiter des KiJA Mobbing- und Gewaltpräventionsteams Bernhard Diwald direkt an Jugendliche“: Zum Youtube-Kanal