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Kind mit Regenschirm © Miredi - Fotolia.com

Sorge um ein Kind

Manchmal wissen sich Eltern keinen Rat mehr, weil ihr Kind einfach nur macht, was es will. Sie haben alles versucht, jedoch ohne Erfolg. Vielleicht sind auch die Sorgen um den Arbeitsplatz, ums fehlende Geld oder der ständige Streit mit dem Partner so belastend, dass nicht genug Kraft bleibt, um sich auch noch mit einem trotzenden oder pubertierenden Kind auseinanderzusetzen.
Oft reicht es dann aus, sich Rat von Fachleuten zu holen. Manchmal wird auch mehr an Hilfe benötigt.

Die Kinder- und Jugendhilfe Ihres Bezirkes weiß, wo Sie die für Sie passende Hilfe bekommen. Oder Sie wenden sich direkt an eine Familienberatungsstelle oder ein Kinderschutzzentrum. Von allen Stellen wird Ihre Sorge ernst genommen und Ihnen Möglichkeit zur Aussprache gegeben.

Manchmal macht man sich Sorgen um ein anderes Kind, weil man bemerkt, dass es von seinen Eltern nicht gut versorgt wird. Ein kleines Kind, das stundenlang unbeaufsichtigt zu Hause ist. Ein Nachbarkind, das mit Ohrfeigen „erzogen“ wird. Und mit den Eltern ist einfach nicht zu reden...

Auch mit diesen Sorgen können Sie sich an die Kinder- und Jugendhilfe wenden. Wenn nötig, auch anonym.

Manchmal macht man sich Sorgen um ein Kind, für das man beruflich Verantwortung trägt, zum Beispiel als Lehrkraft, wenn sich Anzeichen von Vernachlässigung durch mangelhafte Kleidung, fehlende Jause, fehlende Hausaufgaben, ständige Übermüdung bemerkbar machen. Oder wenn ein Kind von zu Hause erzählt und dabei Situationen schildert, die nicht sein dürfen.

Dann sollten Sie sich an die Kinder- und Jugendhilfe wenden. In manchen Fällen besteht für Sie sogar eine Meldepflicht. Praktische Hilfestellungen für solche Situationen sind unter Infos für PädagogInnen zusammengefasst.