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Entenfamilie im Wasser fpic - Fotolia.com

Pflegekinder

Manchmal können Kinder nicht bei ihren Eltern bleiben. Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Wenn das Leben so weit aus der Bahn geraten ist, dass eine Familie ihrem Kind nicht mehr den nötigen Halt geben kann, dann sucht die Kinder- und Jugendhilfe – vor allem bei jüngeren Kindern – nach Pflegeeltern. Diese übernehmen für eine bestimmte oder unbestimmte Zeit die Aufgaben der leiblichen Eltern.

Jedes Jahr sucht die Kinder- und Jugendhilfe in Oberösterreich für rund 70 Kinder eine Pflegefamilie. Meist sind es jüngere Kinder von 0 bis 6 Jahren, manchmal auch Geschwister. Insgesamt leben in rund 600 Kinder bei einer Pflegefamilie.

Was ist das Besondere an Pflegekindern?

Pflegekinder sind grundsätzlich Kinder wie alle anderen. Sehr oft tragen sie aber schon einen „Rucksack“ an Gefühlen, Bedürfnissen, Gewohnheiten und Belastungen mit sich herum. Dieser Rucksack begleitet die Kinder in ihrem Leben und ist für Menschen, die sich um sie kümmern wollen, eine besondere Aufgabe.

Und noch etwas bringt das Pflegekind mit: seine Herkunftsfamilie. Unabhängig davon, ob es Kontakte gibt und wie diese gestaltet werden, ein Pflegekind hat seine Wurzeln in einer anderen Familie und diese sind zu respektieren. Nähere Informationen zu den persönlichen Kontakten finden Sie in der Broschüre "Kinder mit zwei Familien".

Ein Pflegekind braucht von seinen Pflegeeltern vor allem Geborgenheit, Verständnis, Zuneigung und Geduld. Ein sicherer Hafen ist eine wichtige Basis, dass sich ein Kind gut entwickeln kann.

Ein Pflegekind hat nicht nur seine Pflegefamilie als Hilfe und Unterstützung, sondern auch seine zuständige Sozialarbeiterin / seinen Sozialarbeiter. Denn wenn ein Kind in einer Pflegefamilie lebt, dann hat die Kinder- und Jugendhilfe die Aufgabe, darauf zu achten, dass es ihm dort gut geht. Das geschieht durch gemeinsame Gespräche und Hausbesuche.