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Zwei Burschen am Steg spielen am Handy Markus Bormann - Fotolia.com

Erziehung

Im Alter zwischen drei und vier Jahren beginnt ein neuer Entwicklungsabschnitt im Leben eines Kindes. Die wichtigsten Grundlagen für die Persönlichkeit des Kindes sind gelegt. Zunehmend wird das Kind eigenständiger, entdeckt mehr und mehr sein eigenes ICH und will seinen Willen durchsetzen. Es erkennt Zusammenhänge, will wissen, warum es etwas nicht darf.

In der Erziehung sind die Eltern noch stärker gefordert, klare Erziehungsziele zu haben und diese im Alltag auch konsequent zu verfolgen. Gerade in der Erziehung ist die Vorbildwirkung sehr bedeutend. Kinder schauen sich viel von den Erwachsenen ab, dies sollten sich Eltern immer wieder bewusst machen.

Grenzen - Freiheit

Für Kindergartenkinder ist es ganz wichtig zu wissen, wer der "Bestimmer" ist. Keine Frage, das sind die Eltern! Trotzdem wird das Kind immer wieder austesten, wie weit es gehen kann. Dies führt zu kleineren oder größeren Machtkämpfen, die zum Erziehungsalltag gehören. Eltern, die in solchen Situationen klare, für das Kind verständliche Regeln und Grenzen setzen, geben ihm Sicherheit, Orientierung und Halt.

Es mag seltsam klingen, aber gerade in Phasen, in denen das Kind besonders anstrengend ist und intensiv alle Grenzen austestet, braucht es viel positive Aufmerksamkeit. Wer seinem Kind mit Respekt, Wertschätzung und Liebe begegnet, für seine Tätigkeiten Interesse zeigt und ihm gemeinsame Zeit widmet, bekommt: Eine Beziehung, in der nicht dauernd auf Regeln gepocht werden muss und in der ein ausgewogenes Verhältnis an Freiräumen und Grenzen herrscht.

Fernseher, Computer, Handy

Mit zunehmendem Alter werden Computer, Fernseher, Handy usw. für das Kind immer interessanter. Diese Medien üben eine große Faszination aus. Beim Konsum dieser Medien sind wir uns gar nicht bewusst, wie stark sie uns und vor allem Kinder in ihrer Wahrnehmungstätigkeit, in ihren Gefühlen und ihrer Denk- und Sprachfähigkeit bis zu den sozialen Verhaltensweisen beeinflussen.

Zu einem verantwortungsbewussten erzieherischen Umgang mit diesem Thema gehören einerseits ein gutes Vorbild der Eltern und andererseits klare Vereinbarungen mit dem Kind, was die Dauer und die Art des Konsums von Fernsehsendungen und Computerspielen betrifft. Der jeweilige Entwicklungsstand und das Alter des Kindes sollte dabei Berücksichtigung finden.